“Manchmal träume ich noch nachts auf Englisch”

Dieser Eintrag wurde am Montag, Januar 30th, 2012 erstellt und unter Allgemein abgelegt.

Der Abschlussbericht von Annemarie

Jetzt bin ich schon wieder einige Zeit in Deutschland und merke langsam erst, wie viel mir diese vier Monate für mein gesamtes weiteres Leben gebracht haben. Ich habe, als ich nicht mehr in der vertrauten Umgebung war, angefangen, wirklich ich selbst zu sein. Das hat mich zu neuen Entscheidungen gebracht, die ich sicher nicht bereuen werde.
Der Abschied fiel mir dann doch ziemlich schwer, obwohl ich ja nur vier Monate im Ausland verbracht habe. Aber selbst in dieser kurzen Zeit konnte ich sehr viele Leute kennen lernen und habe viele Freunde gefunden, mit denen ich hoffentlich weiter in Kontakt bleiben werde. Gleichzeitig war die Freude auf meine Familie und meine Freunde natürlich riesig und hat mir dann den Abschied doch wieder leichter gemacht.
Auch war es gar nicht so einfach wieder alle Sachen mit nach Hause zu bekommen und gleichzeitig die Gepäckobergrenze von 23kg nicht zu überschreiten. Irgendwie hatte sich mein „Hausstand“ arg vergrößert – die Schulsachen, neue Klamotten und das Holz-Schränkchen, den ich im Werkunterricht selbst gebaut hatte. Dennoch ist alles, in vier Paketen und einem großen Koffer verteilt, gut angekommen.
Ich selbst habe mich schon gewundert, wie sehr ich mich in der Zeit verändert habe und bin stolz, dass ich auch nach fast einem Monat immer noch manchmal nachts auf Englisch träume.

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