Kategorie ‘High School’

Erfahrungsbericht: Caro vermisst ihre Familie, freut sich auf ihren Urlaub in Alabama und wird am Valentinstag reich beschenkt

Donnerstag, 6. März 2014

29Ein Gastbeitrag unserer Stipendiatin Caroline, die gerade an einer High School in Amerika ist

Mittlerweile ist schon mehr als die Hälfte vorbei und die Zeit rast nur so vorbei. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schaue ich schon dem Abschied/Wiedersehen entgegen. Es ist teilweise schon schwer, fast ein Jahr lang eben nicht in deiner richtigen Familie, sondern doch nur in einer Gastfamilie zu leben. Manchmal fühle ich mich doch mehr als Gast und vermisse das Gefühl, ein vollwertiges Mitglied einer Familie zu sein. Es sind so Kleinigkeiten, die fehlen, wie einfach mal rumzumotzen, beim Einkaufen deine Eltern zu bitten etwas zu kaufen (in einem mehr oder weniger freundlichen Ton und manchmal auch weniger eine Bitte als vielmehr ein “Ich will”), eingespielte Familienrituale oder einfach mal zu kuscheln. Für mich ist es außerdem noch etwas schwerer, da ich mir ein Zimmer mit meiner 5-jährigen Gastschwester teile. Damit habe ich generell kein Problem, aber in manchen Momenten sehne ich mich doch nach mehr Privatsphäre und meinem eigenen Zimmer, in dem ich auch einfach mal für eine Weile Unordnung haben kann und nicht morgens aufwache, da jemand das Zimmer verlässt. (mehr …)

Schau bei einem High School Aufenthalt im Ausland über den Tellerrand – bewirb dich jetzt!

Donnerstag, 27. Februar 2014

Die Schulzeit ist für die meisten Schülerinnen und Schüler eine unumgängliche und doch recht unspektakuläre Zeit ihres Lebens. Je nach Bundesland und Schulform kannst du bis zu 9 lange Jahre auf derselben Schule verbringen, dieselbe Mensa sehen und dich auf das Klingeln derselben Schulglocke freuen.

Heute präsentieren wir dir die optimale Möglichkeit, deinen Horizont zu erweitern und noch in deiner Schullaufbahn ein großes Abenteuer zu erleben. Im Rahmen unseres Programmes für einen High School Aufenthalt an einer ausländischen Schule ermöglichen wir dir eine unvergessliche und einmalige Zeit im Ausland, auf die nur wenige eine Chance haben.

Wohin könnt ihr nun also reisen? Neben den Klassiker-Ländern wie etwa die USA, England oder Frankreich kannst du auch zwischen tollen Destinationen wie Brasilien, Irland, Kanada, Australien und Spanien wählen. Hier sollte sich also für jeden Teilnehmer das optimale Reiseland finden! (mehr …)

Erfahrungsbericht: Renée erzählt uns von ihrem Leben in Kansas

Donnerstag, 16. Januar 2014

Ein Gastbeitrag von Renée, die ein Auslandsjahr in den USA macht

Hallo liebes Offaehrte Team und zukünftige Austauschschüler!

2neuIch bin jetzt schon seit 3 Monaten und 2 Wochen in Kansas/ USA.

Ich würde euch gerne ein bisschen über meinen Austausch erzählen, damit ihr eine Vorstellung habt wie das so abläuft.

Ich habe meine Gastfamilie 4 Tage vor Abflug zugewiesen bekommen und konnte es vor Aufregung gar nicht mehr aushalten. Zuerst hieß es, dass ich nach Valley Falls zu einer Familie mit 3 Kindern komme. Der Anfang war sehr schwer und ich hatte wegen einiger Bedingungen in dem Haushalt großes Heimweh … Nach knapp 3 Wochen hat meine Familie herausgefunden, dass ich mich nicht mit ihnen wohlfühle und wurde dann “vor die Tür gesetzt”. Hätte mein Abenteuer damals geendet, hätte ich nie wieder einen Fuß in dieses Land gesetzt, aber meine Direktorin hat mich liebevoll aufgenommen und dort lebe ich jetzt schon einige Monate. Ich treffe regelmäßig Austauschschüler, die weltweit auch nach Kansas gekommen sind und es ist schön nicht alleine zu sein, sich austauschen zu können und neue Leute zu treffen!

Die Schule ist anders als ich sie mir vorgestellt habe. Wir haben 300 Schüler im Alter von 13-18 Jahren und die Schultage gehen dadurch, dass ich Basketball spiele, bis 8 Uhr abends. Sport ist hier ein großes Thema und ich muss sagen, dass ich es LIEBE! Das beste Gefühl ist es, wenn du einen Pullover mit dem Namen deiner Schule, deiner Spielnummer und deinem Nachnamen trägst, wenn du mit 70 Schülern deine Schulmannschaft beim Football und beim Basketball anfeuerst und stolz sein kannst, ein Mitglied dieser Schule zu sein. Dadurch, dass ich sehr lange trainiere und im Unterricht bin, habe ich weniger zeit zum Lernen und muss mich anstrengen um meine Noten gut zu halten. Es ist definitiv schwieriger als alle immer gesagt haben, aber das ist von der Schule abhängig. (mehr …)

Erfahrungsbericht: Halloween, Thanksgiving und ein bisschen Weihnachtsstimmung

Donnerstag, 26. Dezember 2013

5-9Ein Gastbeitrag unserer Stipendiatin Caroline, die sich zum Ende des Jahres aus den USA meldet.

Erfahrungsbericht 28. September – 10. Dezember

Heute sind es also genau 112 Tage, die ich in Amerika bin. Inzwischen ist der ganz normale Alltag eingekehrt und ich fühle mich immer noch super wohl. Bei uns heißt es ja “April, April, der macht was er will.” Ich habe das Gefühl, dass hier jeden Monat April ist, zumindest dem Wetter nach zu urteilen. An einem Tag schneit es, am nächsten hat es 20 Grad C. Ich habe gerade ein 5-tätiges Wochenende hinter mir, da die Schule an 3 Tagen ausgefallen ist, wegen des Wetters.

4-9Es hat zwar geschneit und die Straßen waren mit Schnee und Eis bedeckt, aber es ist auch nicht schlimmer als in Deutschland. Trotzdem ist es hier ein Grund nicht in die Schule zu gehen. Dafür sind hier alle ganz erstaunt und neidisch auf unser Hitzefrei im Sommer, was es hier somit nicht gibt. Naja, ich sage nur “Andere Länder, andere Sitten”. Mein erstes Erdbeben habe ich letztens auch erlebt. Zum Glück nur ein kleines, aber es hat schon das ganze Haus gewackelt.

In der Schule läuft alles super und ich habe nicht besonders viel zu tun oder zu lernen. Beim Fußball habe ich es ins “Varsity” Team geschafft, was das erste Team ist und mich somit sehr gefreut hat. (mehr …)

Erfahrungsbericht: Caroline ist endlich für ihr High School-Jahr in Amerika angekommen!

Montag, 14. Oktober 2013

Ein Gastbeitrag unserer Stipendiatin Caroline, die für ein Auslandsjahr nach Amerika geflogen ist und dort nun eine High School besucht. In ihrem ersten Bericht heute erzählt sie euch, wie alles begonnen hat…

Erfahrungsbericht 20. August – 28. September

C3-2Ich bin jetzt 5 Wochen und 4 Tage hier und fühle mich super wohl! Aber der Reihe nach… Am 20. August ging es nach langem Warten also endlich los. Der Morgen war sehr hektisch (ich musste meinen Koffer noch einmal umpacken und Sachen zu Hause lassen, weil er 28,7 kg statt 23 kg gewogen hatte; wir mussten, nachdem wir am Flughafen angekommen waren, wieder nach Hause fahren, weil wir den Zettel vergessen hatten, ohne den mein Visum nicht gültig ist, aber schließlich saß ich im Flieger. Zweifel befielen mich erst nachdem ich schon in Amerika war und im Flieger von Atlanta nach Oklahoma City saß. Dafür da dann aber ziemlich heftig. Doch als ich am Flughafen meinen Koffer geholt hatte und meine Gastfamilie mit einem “Welcome Caroline” Schild gesehen habe, waren meine Bedenken wie weggeblasen! Ich mochte meine Gasteltern und Gastgeschwister (Caydon, jetzt 7 Jahre alt, und Abigale, 5 Jahre alt) sobald ich sie zum ersten Mal gesehen hatte.
Ich wohne in einem Gegend mit vielen Kindern in der Nachbarschaft, was mir sehr gefällt, weil so immer etwas los ist und draußen gespielt wird. (mehr …)

Goodbye United States….I’ll be back!

Montag, 22. Juli 2013

family-pictures_2Ein letzter Gastbeitrag von unserer Stipendiatin Svea, die euch von ihrem letzten Monat in Amerika und ihrer Ankunft in Deutschland erzählt.

Last Month

Der letzte Monat meines Auslandsjahres war nochmal einer der ereignisreichsten Monate des ganzen Jahres. Anfang Mai bin ich mit meiner Gastfamilie mal wieder nach Oklahoma gefahren, wo eine der besten Freundinnen meiner Gastmama geheiratet hat. Wir waren einige Tage vorher da und haben bei letzten Vorbereitungen geholfen, waren bei der Maniküre, beim Junggesellenabschied, beim Friseur und diesem ganzen Kram. Ich fand das alles sehr cool weil ich in meinem Leben vorher noch nie auf einer großen Hochzeit war. Die Hochzeit selber war auch wirklich schön. Die Feier fand in einem schönen Haus direkt am See statt und die Leute waren sehr nett aber da ich die einzige Jugendliche war wurde es zwischenzeitlich doch ein wenig langweilig. Ein paar Tage später bin ich mit einer guten Freundin zum ersten Mal in meinem Leben Golfen gegangen. Nach einigen Anfängerschwierigkeiten gelang mir ein einziger super guter Schlag womit ich mich dann auch für den Tag zufrieden gab. Für zwei ganze Wochenenden fuhr ich mit meiner Gastfamilie nach Kansas City wo mein kleiner Gastbruder Baseball Turniere hatte. Die Turniere waren sehr sehr lang aber es hat doch immer Spaß gemacht mit all den anderen Eltern und den kleinen Kindern, die alle sehr nett waren. Leider hat es für die Jungs bei den Turnieren immer nur ganz knapp zum 3. Platz gereicht. (mehr …)

Vorbereitungsseminar für unsere angehenden High School – Schüler

Montag, 10. Juni 2013

IMG_6077-(2)_2Ein Gastbeitrag unserer Stipendiatin Caro über das Vorbereitungsseminar, wo sich unsere zukünftigen Teilnehmer des High School – Programms erstmalig getroffen haben und offene Fragen klären konnten

Am 20. April startete um ca. 14.30 Uhr in Petershagen bei Minden das Vorbereitungsseminar für 24 Austauschschüler in alle von Offaehrte angebotenen Länder (eine weitere Austauschschülerin konnte leider nicht bei uns sein, da sie krank war).

Nach einer Powerpoint-Präsentation mit reichlich Informationen, einer anschließenden Fragerunde für die Eltern und einer Stärkung mit Keksen und Getränken,wurden die Elternteile bereits wieder nach Hause oder in ihr Hotel geschickt. Für uns Schüler ging es nun mit dem Rumgeben einer Klopapierrolle weiter und dem Auftrag, sich so viel zu nehmen, wie man benötigt. Anschließend musste man der Reihe nach seinen Namen, sein Alter, seinen Wohnort und das Land sagen, das man besuchen wird, ebenso wie so viele weitere Informationen, warum man ein Auslandsschuljahr machen möchte, warum gerade dieses Land oder was man sonst noch sagen wollte, wie man sich Klopapierblätter genommen hatte. Für einige wurde es nach „die Sprache besser lernen“, „neue Leute kennen lernen“, „weil ich noch nie dort war“ und „ich hoffe, das Essen wird nicht so schlimm“ schwierig. Als es jedoch alle geschafft hatten, ging es ab zum Abendessen. (mehr …)

Erfahrungsbericht: Spring Break und Prom

Montag, 6. Mai 2013

Ein Gastbeitrag unserer Stipendiatin Svea, die gerade die besten High School Erfahrungen in Amerika macht!

Lincoln-memorial2_2Spring Break

Vor ein paar Wochen war bei uns Spring Break (vergleichbar mit den deutschen Osterferien, außer dass es nur eine Woche lang ist). Für mich ging es mit meiner Gastfamilie in den Urlaub, auf einen Roadtrip in Richtung Virginia. Nach einer Nacht mit dem Auto auf dem „Highway“ kamen wir an unserem ersten Ziel an: Lexington Kentucky. Hier haben wir die beste Freundin meiner Gastmama, ihre Schwester und Kinder besucht. Wir waren für einen Tag zusammen unterwegs, waren shoppen, essen und schwimmen. Abends ging es für mich und meine Gastfamilie dann ins Hotel und am nächsten Morgen wieder auf den „Highway“. Gegen Abend kamen wir in Fort Lee, Virginia, an, wo wir für die nächsten Tage bei Freunden der Familie wohnen sollten. Nach der 20-stündigen Fahrt ging es für uns dann nur noch ins Bett. Am nächsten Morgen fuhr ich mit meiner Gastfamilie an den Strand, den „Virginia Beach“. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, es war bewölkt, grau und nur um die 5 Grad. Meine Gastmama und sind aber trotzdem in das EISKALTE Meer gesprungen.virginia-beach2-2

Nachdem wir uns noch einen Pier angeguckt hatten ging es dann wieder auf den Weg zurück nach Fort Lee. Auf halber Strecke haben wir Halt gemacht in „Yorkstown“. In dem Dorf Yorkstown wurde in den 80er Jahren ein Unabhängigkeitskrieg der Amerikaner gegen die Briten gekämpft und heute kann man dort viele Denkmäler und sogar alte Schlachtfelder besichtigen. Am nächsten Tag fing dann das eigentliche Highlight unserer Reise an, wir machten uns auf den Weg nach Washington D.C.. Weil dort so viel ist was wir besichtigen wollten, entschieden wir uns dafür eine Nacht in einer kleineren Stadt, Alexandria, etwa 20 Minuten von D.C. zu übernachten, so dass wir 2 ganze Tage in D.C. sein konnten. Für mich war das Beste, dass wir unser Auto in Alexandria gelassen haben und mit der S-Bahn in die Stadt gefahren sind. Das war so ziemlich das erste Mal, das wir irgendwo ohne Auto hingegangen sind! (mehr …)

Frankreich mal ganz intensiv

Donnerstag, 11. April 2013

Ein Aufenthalt im Ausland ist etwas ganz Besonderes. Wer diese außergewöhnliche Erfahrung mit einem Schulaufenthalt kombinieren möchte, ist bei einem High School-Jahr genau richtig! Flag_of_France.svg-0Hierbei geht es darum, Erfahrungen im Ausland zu sammeln und möglichst effektiv und hautnah in eine Kultur und die Landessprache einzutauchen. Dabei muss es noch nicht mal immer ein ganzes Jahr sein, dass man im Ausland verbringt. Viele Teilnehmer an High School-Projekten schreckt es ab, dass sie durch den Auslandsaufenthalt viel Unterrichtsstoff in der deutschen Schule verpassen und eventuell ein Schuljahr wiederholen müssen. Deswegen bietet Offaehrte Sprachreisen auch ein Schnupperprogramm (3 Monate) oder ein Semesterprogramm (7 Monate) an, damit jeder individuell entscheiden kann, wann und wie lange er das deutsche Alltagsleben gegen eine spannende Erfahrung eintauschen möchte.
Speziell bezogen auf Frankreich lässt sich sagen, dass die Regionen je nach Platz und Verfügbarkeit an den Schulen und bei den Gastfamilien vergeben werden. Meistens wird man dabei in Vororte von größeren Städten vermittelt, einzelne Ausnahmen verbringen ihr Auslandsjahr allerdings auch in kleinen Orten auf dem Land. Auf deinen speziellen Wunsch haben wir aber die Möglichkeit, dich in die Region Südfrankreichs zu vermitteln, wo du in der Region Pyrénées-Atlantiques untergebracht wirst. Dazu gehören zum Beispiel Städte wie Lourdes, Biarritz oder Bayonne. (mehr …)

Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden neuen Stipendiatinnen!

Montag, 25. März 2013

Jedes Jahr vergibt Offaehrte Sprachreisen jeweils ein WELTWEISER – und ein Offaehrte – Teilstipendium in Höhe von 2000 Euro für einen High-School-Aufenthalt in einem Land der Wahl. Nach zahlreichen eingegangenen Bewerbungen und intensiver Auswahlzeit sind jetzt die Entscheidungen gefallen. Wir gratulieren Madeline K. (15) aus Hamburg zu dem Offaehrte – Teilstipendium und Caroline E. (15) aus Altbach zum WELTWEISER – Teilstipendium!
Durch die Vergabe von Teilstipendien ermöglicht Offaehrte Sprachreisen allen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an einem High-School-Aufenthalt in Form eines Schnupperprogramms, eines Semesterprogramms oder eines Akademischen Jahres. Zur Auswahl stehen den Bewerbern dabei die Zielländer Brasilien, USA, Kanada, England, Frankreich,  Australien, Irland und Spanien.
Die Entscheidung für zwei Bewerber ist dabei meistens nicht leicht. Die Bewerbungen sind aussagekräftig und mit viel Mühe und Einsatz verfasst, sodass deutlich wird, dass alle mit großem Engagement bei der Sache sind. Letztendlich fiel die Entscheidung aber auf Caroline und Madeline, die durch ihr besonderes soziales Engagement überzeugen konnten. Beide sind in ihrer Freizeit als Babysitter tätig und beweisen ihr soziales Interesse entweder als Hilfestellung bei den Hausaufgaben für die Geschwister oder als Mentorin an der Schule. Sie kennzeichnen sich durch ihre offene, interessierte und hilfsbereite Art aus und entsprechen damit allen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Auslandsjahr. (mehr …)